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Nein zur Leseplanung?!

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Herzlich Willkommen! 🙂

Immer häufiger lese ich von den Leseplanungen, die sich Leser und Blogger für einen Monat erstellen. Ich habe mich allerdings bewusst dagegen entschieden.

Warum? Das lest Ihr hier!


Was bedeutet es, zu „lesen“?

Wenn man über Bücher bloggt, muss man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, warum man es tut: Aus der Liebe zu Büchern. Die Liebe zu Büchern verbindet uns und ich kann gar nicht sagen, wie froh ich bin, dass sie das tut. Schon recht früh habe ich gelernt, dass Bücher die besten Freunde sind und dass sie auch in wirklich schweren Zeiten immer an meiner Seite sind, so merkwürdig das auch klingen mag.

Doch warum versuchen wir dann, sie zu kategorisieren? Ihnen, ihre Magie zu nehmen?


Leseplanungen

Ich möchte nicht, dass Ihr mich falsch versteht. Ich kritisiere die Planungen nicht; ich versuche nur, sie zu verstehen.

Für mich war das Lesen schon immer die Entspannung, die ich entweder im Lernstress oder in anderen stressigen Zeiten nicht bekommen konnte. Indem ich allerdings meinen Monat plane, komme ich unter Druck. Das bemerke ich an Rezensionsexemplaren, die ich annehme. So viel Freude ich auch beim Lesen habe, das Lesen eines Rezensionsexemplars ist anders. Einerseits möchte ich den Autor nicht allzu lange warten lassen, andererseits kann mir allerdings das Leben immer mal wieder in die Quere kommen, wenn ich eigentlich lesen oder die Rezension schreiben möchte. Somit weiß ich, was es bedeutet „unter Druck zu lesen“.

Was mich allerdings fast noch mehr an der Leseplanung verwirrt, ist die Systematik. Für mich ist das Lesen keine Mathematik. Die Wörter spielen mit mir und lassen mich lachen, weinen oder vor Wut das Buch gegen die Wand werfen. Ich entscheide bei Büchern vor allem nach meinem Gefühl. Fühlt sich gerade ein Liebesroman nicht nach dem Richtigen an, wähle ich einen Fantasy-Roman oder ziehe einen mir vertrauten Klassiker aus dem Regal.

Doch was passiert, wenn wir beim Lesen nicht mehr auf uns hören? Wie schon gesagt, ist das Lesen die einzige Freiheit, die ich wahrlich habe. Der Rest wird bestimmt durch Pflichten, Örtlichkeiten oder Zeitmanagement. Mir diese Freiheit zu nehmen, täte mir weh. Sehr sogar.

Ich liebe es, wenn mich ein Buch fasziniert. Doch das soll es nicht auf Knopfdruck. Für jedes Buch kommt eine Zeit, davon bin ich überzeugt. Doch warum sollten wir noch über Bücher bloggen, wenn sie nichts mehr Besonderes sind? Wenn das Lesen dieser Bücher zu einer Pflicht wird, wie das tägliche Zähneputzen? Ja, was dann?

Wo bleibt dann die Magie?

 


Natürlich kann ich diesen Beitrag nicht enden lassen, ohne Euch von dem Buch zu erzählen, das mich gerade in seinen Bann zieht und das alles andere für mich war, als geplant:

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Alles über das Buch erfahrt Ihr hier**.

Nun interessiert mich natürlich brennend: Erstellt Ihr Euch Leseplanungen und wenn ja, wieso? Ich bin sehr gespannt und wünsche Euch noch einen wunderschönen Tag!

Alles Liebe,

Krisi

** gekennzeichnete Verlinkung kennzeichne ich gemäß § 2 Nr.5 TMG als Werbung

16 Kommentare zu „Nein zur Leseplanung?!

  1. Hallo 🙂

    Ich habe eine „Leseplanung“ seitdem ich blogge. Sie hilft mir meine Rezensionsexemplare zu ordnen und die Autoren wissen dann auch immer wann ich ihr Buch lese.
    Das hilft mir dann auch bei Anfragen zu sagen ob ich etwas annehmen kann oder nicht bzw ob ich es überhaupt lesen möchte.

    Anfragen oder annehmen tue ich aber nur Bücher, die mich persönlich auch ansprechen.

    Mir fällt es eher schwer mich für ein Buch von meinem SuB zu entscheiden, weshalb mir da mein Bücherglas hilft. Ich ziehe dann immer einige Bücher, die ich dann eventuell lese oder sie wandern wieder ins Glas.

    Aber ich halte mich nie zu 100% an meine Planung. Oft entscheide ich mal um oder breche ein Buch ab, weil es mir nicht gefällt.

    Mir ist es wichtig, dass mir das Lesen immer Spaß bereitet und ich mich zu nichts zwingen muss.

    Liebe Grüße,

    Donatha

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  2. Liebe Krisi,

    ich kann mich deiner Meinung nur anschließen. Eine Zeitlang habe ich auch versucht, Leseplanungen zu haben, aber ich durfte feststellen, dass ich absolut schlecht darin bin. Einfach weil ich das lesen möchte, auf das ich Lust habe. Ich möchte mich nicht dazu zwingen zu lesen, denn wie du schon sagst: Lesen soll Spaß bringen und nicht aufgezwungen sein.

    Das einzige Ziel, das ich mir jeden Monat setze, ist es eintausend Seiten zu lesen. Das ist ein Ziel, das ich jeden Monat (locker) erreiche, sodass es eigtl gar nicht wirklich als Ziel gezählt werden kann. Bei einer vorgenommenen Seitenzahl bleibe ich frei bei der Lektürenentscheidung. Das ist für mich das Einzige, das gut klappt 🙂

    Ich wünsche dir einen schönen Restsonntag!
    Liebe Grüße,
    Janika

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  3. Hey!
    Ich mache auch keine Planung, was ich wann lesen will. Habe ich ein Buch ausgelesen, dann stelle ich mich vors Regal und schaue, worauf ich nun Lust habe. Alles andere wäre mir viel zu anstrengend, wenn ich jetzt ein Buch lesen muss, nur weil es auf meiner Liste steht. Ich habe mal versucht eine Planung zu machen, um Aufgaben für Challenges zu erfüllen. Mache ich nicht mehr, denn es hat sich nicht bewährt. Inzwischen suche ich mir die Bücher wieder nach Lust aus und entweder es passt zu einer Aufgabe, oder eben nicht.
    Ich wünsche dir ein wunderbares Lesejahr mit vielen kleinen Schätzen
    LG
    Yvonne

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  4. Hallo Krisi,

    nah diese planerei ist auch nichts für mich. Mal spiele ich eine Woche nur Viedeospiele und lese gar nicht, mal lese ich jeden Tag ein halbes Buch. Wie du schon sagst, ist der Alltag ohnehin voll mit Terminen, da brauche ich das bei meinen Hobbys ganz sicher nicht. Mach weiter so mit deinen tollen Beiträgen (:

    Liebe Grüße

    Laura

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  5. Huhu,

    ich muss ehrlich sagen, dass ich Leseplanungen ganz praktisch finde. Aber eher für mich selbst, weil ich dazu tendiere manche Bücher einfach aus den Augen zu verlieren. Oder aber ich kaufe jede Menge neue Bücher und komme mit dem Lesen nicht hinterher, bei den älteren dann eben erst Recht nicht.
    Meine Leseplanungen sind niemals in Stein gemeißelt, aber sie geben mir so eine kleine Orientierung was ich zum Beispiel angefangen habe zu lesen und was ich schon ewig lesen will und immer wieder weiter auf die nächste Leseliste schiebe. Mir hilft es so mehr oder weniger dabei meinen SUB abzubauen 🙂
    Die Freude am Lesen nehme ich mir dadurch nicht, denn ich halte mir ja sowieso immer frei Bücher spontan zwischen zu schieben.

    Liebe Grüße
    Lee.

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  6. Huhu Krisi,

    ich mache auch monatlich eine Leseplanung, aber das ist bei mir alles locker.
    Ich liebe es einfach vor meinem SuB zu sitzen und Bücher auszusuchen, die mich aktuell am meisten anlachen.
    Das kann sich während des Monats natürlich ändern, aber dann lese ich einfach andere Bücher, deswegen hat meine Leseliste den Unterpunkt „nicht eingeplant“ 🙂
    Ich hab einfach Spaß daran, eine zu erstellen, halte mich aber nur grob daran und lese eh mehr als ich dort aufliste.
    Liebe Grüße, Kerstin

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  7. Hey!
    Für mich sind Lesen, Genuss und Leselisten überhaupt keine grundverschiedenen Dinge.
    Ich persönliche habe immer eine Leseplanung, die ich genau aus dem Grund habe WEIL ich das Lesen liebe und es meine Leidenschaft und mein größtes Hobby ist 🙂
    Für mich bietet sie Orientierung, damit ich bestimmte Bücher nicht aus den Augen verliere, auf dem riesigen SuB wieder entdecke und denke „Mist, das wollte ich doch schon längst lesen, wie schade“.
    Dementsprechend befinden sich auf meiner Leseliste nicht nur 5 Bücher, die ich lesen MUSS und dann am besten noch in einer vorgegebenen Reihenfolge, sondern sowas wie 15-20, die wie gesagt eine grobe Orientierung geben und meistens auch zeitlos sind. Die Bücher, die ich in einem Monat nicht „geschafft“ habe wandern einen Monat weiter.
    Ich fühle mich also weder unter Druck gesetzt noch habe ich das Gefühl, dass die Lust am Lesen oder die „Magie“ verloren geht.
    Und ganz unter uns: manchmal lese ich einfach Bücher, auf die ich gerade Bock habe, obwohl sie nicht auf der Liste stehen.. ich Rebellin! 😀 ❤

    Liebe Grüße,
    Nicci

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    1. Liebe Nicci, das ist ein tolles System. 🙂 Wenn es Dir die Orientierung gibt, kann ich es voll un ganz verstehen, dass Du sie erstellst. Und RebellInnen sind da natürlich ganz toll. Solange sie noch da sind, sind die Leseplanungen auch – wie ich finde – mehr ein Vergnügen, als eine Pflicht. Ganz liebe Grüße und viel Spaß beim Lesen, Krisi

      Gefällt 1 Person

  8. Hallo,
    ich habe auch eine Leseplanung, die hilft mir meinen Sub etwas unter Kontrolle zu halten (bzw. würde ich das gerne so sehen…) und gibt mir auch einen Überblick über Rezensionsexemplare.
    Aber … das ist nur ein Anhaltspunkt, also vielleicht eher ein Vorschlag als eine echte Planung, denn Rezensionsexemplaren gebe ich natürlich den Vorrang und wenn ich Lust auf ein anderes Buch habe, dann lese ich eben das. Meine Planung hilft mir aber wenn ich mit einem Buch fertig bin und das nächste lesen will. Dann nehme ich das nächste von meiner Liste und muss nicht lange überlegen, was ich lesen will.
    Liebe Grüße
    Martin

    Gefällt 1 Person

  9. Hi Krisi,

    also ich plane meine nächsten Bücher auch. Angefangen hab ich damit, weil mein SuB (nach meinen Maßstäben) so groß war, dass ich mich schwer entscheiden konnte, was ich als nächstes lese.
    Dazu kamen dann auch die Rezensionsexemplare, und auch die Challenges, an denen ich teilnahm und dafür Bücher rausgesucht hab, die dazu passen.
    Mich stört das überhaupt nicht, denn diese Leseliste ist ja nicht in Stein gemeißelt. Ich kann jederzeit ein anderes dazwischen schieben und das was auf der Leseliste ist, in den nächsten Monat packen.

    Ich mag alle meine SuB Bücher gerne lesen, deshalb ist es eigentlich egal, welche davon im nächsten Monat stehen. Aber so kann ich mir immer eine schöne Mischung zusammenstellen, ältere SuB Leichen die schon längst gelesen gehören, eine Rezi-Ex, ein re-read, eins für die Challenge usw. Mir macht das aussuchen Spaß und ich freu mich noch mehr auf die Bücher 😉

    Ob ich dann tatsächlich die alle lese, das bleibt immer noch mir überlassen und nimmt mir definitiv nicht die „Magie beim Lesen“ 😉

    Liebste Grüße, Aleshanee

    Gefällt 1 Person

  10. Huhu!

    Ich kann verstehen, dass du es stressig findet, Leseplanungen zu erstellen! Es ist total individuell, ob man so etwas ätzend oder anregend findet. Bei mir ist es einfach so, dass ich ein absoluter Listen- und Planermensch bin, ich habe diverse Terminplaner und Journals für ALLES und es macht mir einfach Spaß! (Und hilft mir bei der Bewältigung meines Chaos‘.)

    Ich führe Statistiken darüber, welche Genres ich wie oft lese, und wenn ich sehe, ich habe schon Ewigkeiten keine Dystopie mehr gelesen, dann setze ich mir eine auf die Leseliste. Das ist für mich aber kein Zwang, sondern eher ein freundlicher Anstupser, mal wieder ewas Abwechslung in mein Lesen zu bringen. Denn ich kenne mich: ich habe mich auch schon an Genres überfressen, wenn ich sie zu lange fast ausschließlich gelesen habe. Um Romantasy mache ich deswegen zum Beispiel seit Jahren einen großen Bogen.

    Für mich sind meine Leseplanungen aber auch nicht in Stein gemeißelt: wenn ich gerade keine Lust auf ein Buch auf meiner Liste haben, dann ist es eben so und dann zwinge ich mich auch nicht. Vielleicht lese ich ins erste Kapitel mal rein, manchmal springt der Funke dann noch über, aber wenn nicht, dann nicht. 😉

    Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich ein Spielkind bin: manchmal kommt mir das vor wie bei einem Computerspiel – fürs nächste Level brauche ich noch 3 Dystopien und 2 Liebesromane!

    LG,
    Mikka
    [ Mikka liest von A bis Z ]

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