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Rezension: Shadow Park

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Shadow Park von K.M. Parker
Fantasy ║ Books on Demand (19. März 2018)
0.99 Euro (E-Book), 9.99 Euro (Taschenbuch) ║260 Seiten

Klappentext

Tonja ist Bombenentschärferin. Eines Tages kommt sie bei einem Einsatz ums Leben. Lo, ein sprechender Kater mit mystischen Fähigkeiten, findet und erweckt sie zu neuem Leben, um sie als „Seelenretterin“ auszubilden.
Fortan soll es Tonjas Aufgabe sein, die niederträchtigen „Seelenfänger“ daran zu hindern, die Seelen unschuldiger Menschen und anderer Seelenretter zu absorbieren.
Doch schon bald merkt sie, dass man die Welt nicht so einfach in „Gut“ und „Böse“ einteilen kann und dass sie selbst im Mittelpunkt eines legendären Konfliktes steht, der schon weit vor ihrer Geburt begonnen hat. Als dann auch noch der schweigsame Abel, ein abweisender Bewohner Shadow Parks, ihr in größter Not helfen soll, muss Tonja sich nicht nur mit harten Kämpfen, sondern auch mit ihren eigenen, verwirrten Gefühlen auseinandersetzen.

(Quelle: Amazon.de)


Der erste Satz

Ich strich mit der Hand über meine Bluse, um sie etwas zu entfalten.


 Meinung

Viele Geschichten folgen einem Muster. Manchmal hat man sogar das Gefühl, dass ein Genre erschöpft ist. Und dann liest man ein Werk wie Shadow Park

Tonja soll den Kampf zwischen der guten und der bösen Seite fechten. Sie muss dabei allerdings nicht nur gegen ihre vermeintlichen Feinde kämpfen – nachdem sie natürlich schon einmal tot war, versteht sich -, sondern vor allem auch gegen sich selbst… Diese Geschichte ist spannend. Diese Geschichte ist absurd. Diese Geschichte ist anders. Was mich an der Handlung so fasziniert hat ist, dass sie keine Tabus und keine Limits hat. Gerade, wenn man denkt, es könnte zu ernst werden, wird es humorvoll und gerade wenn die Ruhe siegt, wartet die Spannung an der nächsten Ecke. So bleibt es nicht nur abwechslungsreich, sondern auch in jeder Situation und für jeden Lesergeschmack angenehm.

Tonja ist ein mehr als überzeugender Charakter, deren Band mit dem Leser durch die Erzählperspektive der ersten Person noch verstärkt wird. Und wenn dann noch ein Kater in das Geschehen tritt, der so viel mehr ist, als ein Haustier, dann sind die Figuren des Romans alles andere als gewöhnlich.

Zu einer Erzählung, die fasziniert, gesellt sich ein gelungener Schreibstil von K.M. Parker. Der Leser hat von der ersten bis zur letzten Seite das Gefühl, dass die Autorin weiß, was sie tut und sich nicht in ihrem eigenen Werk verliert. Stattdessen trifft sie mit ihren Worten genau ins Schwarze und macht aus „Shadow Park“ ein ungewöhnliches Leseerlebnis!

Ich freue mich auf weitere Werke der Autorin und vergebe:

5Würmchen


Ich möchte mich herzlich bei K.M. Parker für das Rezensionsexemplar und das mir entgegengebrachte Vertrauen bedanken.*

Krisi

*Rezensionsexemplare erhalte ich im Austausch für eine Rezension, die meine Meinung wiederspiegelt und unabhängig ist.

** gekennzeichnete Verlinkung kennzeichne ich gemäß § 2 Nr.5 TMG als Werbung

2 Kommentare zu „Rezension: Shadow Park

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