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Let´s show some respect!

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Willkommen zu einem Beitrag, der uns alle angeht.

Was haben wir alle gemeinsam, wenn wir uns stundenlang durch Neuerscheinungen oder unsere liebsten Bücher wälzen? Richtig, die Liebe zum gedruckten Wort. Doch manchmal habe ich das Gefühl, es herrscht alles außer Liebe unter gerade jenen, die eine Leidenschaft teilen.

Und verdienen wir nicht alle gegenseitigen Respekt? #letsshowsomerespect


Respekt gegenüber Autoren

Autoren müssen immer viel einstecken. Besonders die Kritik an den eigenen Werken kann schmerzen und doch ist konstruktive Kritik nicht nur für Autoren wahres Gold , sondern auch eine Möglichkeit, die persönliche Kritikfähigkeit zu verbessern. Beherzigt man das, so sollte man meinen, hat ein Autor selbst Spaß am Lesen von Rezensionen und ist froh, dass Rezensenten sich die Zeit nehmen, diese zu hinterlassen.

Doch das ist leider nicht immer so. Immer öfter lese ich Rezensionen mit Meinungsäußerungen, wie „das Buch ist mir zu teuer“, „allein das Cover gefällt mir nicht“ oder „das Buch kam beschädigt an“ – natürlich in Verbindung mit einer 1-Stern-Bewertung. Dies passierte vor kurzem auch einem ganz lieben Autor, der mich auf die Idee brachte, diesen Beitrag zu verfassen.

Doch muss das sein? Jeder hat das Recht zur freien Meinungsäußerung und ich wöllte diese niemandem nehmen, doch bitte, bitte nehmt Euch die Zeit, über Eure Rezensionen nachzudenken, bevor Ihr sie veröffentlicht. Es geht nicht nur darum, dass Ihr Eurem Ärger über ein beschädigtes Buch Luft macht (dann tut das bitte beim Kundenservice des entsprechenden Anbieters!). Ihr könnt mit Rezensionen das Kaufverhalten von Menschen beeinflussen. Denn was, wenn der Inhalt eines Buches grandios ist und viele Menschen ihm keine Chance geben, da die Bewertungen so schlecht sind? Leider nimmt sich nicht jeder die Zeit, Rezensionen nach ihrer Qualität zu beurteilen.

Deshalb: Zeigt Autoren den Respekt, den sie verdienen und kritisiert mit Verstand. Denn was wäre die Buchwelt ohne jene, die die wundervollen Werke kreieren?


Respekt gegenüber Bloggern

Blogger sind meist wahre Leseratten und, hier spreche ich gern für mich selbst, haben Spaß daran, ihre liebsten Autoren zu unterstützen. Doch leider würdigen dies nicht alle Autoren.

Ich persönlich nehme mir viel Zeit für Rezensionen, das Lesen von Werken und den Kontakt zu Autoren oder auch Followern. Doch was mich immer wieder traurig macht, ist Undankbarkeit. Blogger geben so viel Freizeit auf, um das zu tun, was sie tun, doch manche Autoren bedanken sich noch nicht einmal für eine Rezension oder kritisieren Blogger auch noch für Bezeichnungen oder Formulierungen. Ich bin auch hier sehr kritikfähig, wenn mir Kritik mit Respekt entgegengebracht wird. Doch ansonsten führt sie nur zu einem: Der Tatsache, dass ich für den jeweiligen Autor/die jeweilige Autorin nicht mehr bloggen werde.

Deshalb appelliere ich nun besonders an Autoren: Blogger sind auch nur Menschen. Die meisten von ihnen tun ihr Bestes und natürlich ist der Kontakt auch für Autoren mit Arbeit verbunden, das verstehe ich. Aber bitte, denkt darüber nach, was Ihr sagt/schreibt, bevor Ihr es tut. Es tut auch Bloggern weh.

Denn was wäre die Buchwelt ohne diejenigen, die über die Werke so leidenschaftlich berichten?


Respekt gegenüber Lesern

Nicht jeder Leser hinterlässt eine Rezension oder kann sich in ein Werk so einfühlen, wie sich der Autor/die Autorin es sich wünscht. Manchmal liegt es am persönlichen Geschmack oder der Tatsache, dass jemand sich unwohl dabei fühlt, ein Buch öffentlich bewerten zu müssen.

Ich, als Autorin und Bloggerin, kann nur sagen: Danke! Danke an jeden, der Bücher liest. Das Wichtigste ist, dass Werke, die in die Welt entlassen werden Menschen begeistern können, wenn auch nicht alle. Natürlich freut man sich als Autor/-in über jede Rezension, aber ich freue mich auch, wenn ich sehe, dass mein Buch „einfach nur“ jemand gelesen hat oder er/sie mir persönlich schreibt.

Für den persönlichen Lesegeschmack oder die persönliche Einstellung sollte niemand verurteilt werden und ich finde, dass dies leider viel zu wenig betont wird. Denn was wäre die Buchwelt ohne die Leserschaft?


Wie seht Ihr es? Findet Ihr auch, dass der Respekt in der Buchwelt leider immer mehr auf der Strecke bleibt?

Ich bin auf Eure Meinungen gespannt und möchte noch auf eine tolle Aktion der lieben Nicole Böhm hinweisen. Unter dem Hashtag #konkurrenzistquatsch stellt sie in den nächsten zehn Tage Autoren/Autorinnen vor, um zu zeigen, dass Autoren sich nicht gegenseitig versuchen sollten, zu übertreffen, sondern in einer Gemeinschaft leben sollten, in der gegenseitige Unterstützung herrscht. Denn für jeden Leser gibt es ein Buch dort draußen und für jedes Buch einen begeisterten Leser. ❤

Auf Nicoles Facebook-Seite erfahrt Ihr alles zur Aktion.

#letsshowsomerespect und alles Liebe,

Krisi

 

 

9 Kommentare zu „Let´s show some respect!

  1. Hallo Krisi,

    du sagst es schon mit deinem ersten Satz, das geht alle die im Bloggerversum unterwegs sind etwas an! Ich bin bisher noch verschont geblieben von allzu respeklosem Verhalten. Meinem Gefühl nach steigen diese Respeklosigkeiten prozentual zum Bekanntheitsgrad. Mach weiter so (:

    Liebe Grüße

    Laura

    Gefällt 1 Person

  2. Hallo Krisi,

    vielen Dank für diese Worte! ❤ Ich kann jeden Satz von dir mit einem Nicken unterstreichen. Leider vergessen die Menschen durch das Internet nur allzu schnell, das am anderen Ende ebenfalls ein Mensch sitzt. Der genauso fühlt und Ängste verspürt, wie man selbst. Von daher kann ich deine Worte nur unterstützen! 😊

    Liebste Grüße
    Ella

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo Krisi!
    Du hast ja so recht! Eigentlich sollte man doch meinen, dass das selbstverständlich ist oder? Und wahrscheinlich denkt sich auch niemand wirklich etwas böses, aber genau da setzt dein Beitrag an! Dass man eben nochmal das geschriebene/gesagte überdenken sollte. Beim „Gesagten“ vielleicht lieber davor…

    Gerade unter Bloggern/Lesern ist mir aufgefallen, dass hier manchmal von Respekt weit und breit nicht zu sehen ist. In letzter Zeit sind ja des Öfteren Beiträge dazu erschienen, in denen manche Blogger sich für ihre Meinungen zu Büchern rechtfertigen müssen, nur weil ein Teil der Leserschaft eine komplett andere Meinung zum Buch hat. Wer weiß wo das alles noch hinführt…

    Liebe Grüße,
    Pia

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Pia,

      genau diese Dinge sind mir auch aufgefallen. Manchmal hat man geradezu Angst davor, wie ein Autor/eine Autorin auf Kritik reagieren wird. Auch der Umgang mit Autoren bzw. Bloggern ist (zumindest bei einigen) eher schwierig geworden, wie ich finde. Da hast Du auch absolut Recht.

      Ich hoffe, dass diese Entwicklung bald zurückgeht und einige wieder daran denken, dass wir alle Menschen mit Gefühlen sind.

      Einen schönen Abend und liebe Grüße,
      Krisi

      Gefällt 1 Person

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