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Rezension: Einsame Wut

EinsameWut

Einsame Wut (Rosa Post-it 1) von Faye Donaghue, Solvig Schneeberg
Thriller, Liebesroman
3,99 Euro (E-Book); 11,99 Euro (Taschenbuch) ║ ca. 416 Seiten
Klappentext

SEAL Ian Sawyer wollte nur die Hochzeit seiner Schwester feiern, bevor er mit seinen Rekruten zur nächsten Übung aufbricht.
Das hätte wahrscheinlich funktioniert, wäre da nicht Blair Monroe. Die beste Freundin der Braut hat ihm schon so manche schlaflose Nacht bereitet.
Drei Tage bleiben ihnen miteinander.
Drei Tage, in denen Blair mehr über ihre Vergangenheit preisgibt, als ihr lieb ist.
Und Ian im Gegensatz um den Verstand bringt.
Vier Monate später ist Blair auf der Flucht. Und der Einzige, der ihr helfen kann, ist ausgerechnet der Mann, der ihr auf einem Post-it das Herz gebrochen hat.

(Quelle: Amazon.de)


Der erste Satz

Sie war viel zu spät dran.


 Meinung

Es gibt Geschichten, die durch ihre Komposition begeistern. Manche entwickeln sich auch erst im Laufe der Kapitel. Doch manchmal bleibt der Funke aus, den man sich so sehr gewünscht hat…

„Einsame Wut“ appelliert schon im Klappentext an die Empathie des Lesers. Die wenigen Sätze versetzen den Leser in ein Gefühl, das nur schwer zu beschreiben ist. Wehmut, Trauer und die Faszination der wahren Liebe. Im Roman wird diese Idee fortgeführt und lässt den Leser noch immer an einigen Stellen seufzen oder lächeln.

Doch leider konnte mich die Geschichte nicht so abholen, wie ich es erwartete hatte. Die Handlung bleibt eher oberflächlich und versucht sich auf die Emotionen zu stützen, ohne Hintergrundinformationen oder wichtige Entwicklungen mit einzubeziehen. Diesem Phänomen schließt sich auch der Schreibstil der beiden Autorinnen Faye Donaghue und Solvig Schneeberg an. Sie konstruieren teils recht lange Sätze, die den Lesefluss unterbrechen und die Geschichte konstruiert wirken lassen, anstelle den Worten die Macht zu geben, die sie so nicht entfalten können.

Wie ich nicht müde werde zu betonen, sind Rezensionen subjektiv und ich möchte ehrlich sein. „Einsame Wut“ konnte mich leider nicht von sich überzeugen, da die Geschichte für mich zu unrund war und der Schreibstil zu holprig.

Ich vergebe:

2Würmchen

 


Ich möchte mich herzlich bei Solvig Schneeberg für mein Rezensionsexemplar und ihr Vertrauen bedanken.*

Krisi

*Rezensionsexemplare erhalte ich im Austausch für eine Rezension, die meine Meinung wiederspiegelt und unabhängig ist.

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