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Rezension: Illyria

Illyria

Illyria: Das Erwachen von Daniel Leitner
Fantasy
Bis 31.12.: 0,99 Euro (E-Book); 9,99 Euro (Taschenbuch) ║ ca. 266 Seiten
Klappentext

Vertraust du deinem Verstand? Kannst du zwischen Traum und Realität unterscheiden?
Madeline ist ein ganz normaler Teenager, mit der Ausnahme, dass sie noch nie in ihrem Leben geträumt hat. An einem Mittwoch folgt ein schauderhaftes Ereignis dem nächsten. Sie wird von einer mysteriösen Frau beschattet und sieht Menschen, die niemand sonst sehen kann.
Während Madeline allmählich glaubt, ihren Verstand zu verlieren, muss ihr Bruder Jackson feststellen, dass ihre Erzählungen keine Spinnereien sind. Gemeinsam entdecken sie ein dunkles Geheimnis, das alles auf den Kopf stellt und sie zweifeln lässt, ob das Leben, das sie führen, real ist.
„Das Erwachen“ ist der erste Teil der „Illyria“-Buchreihe. Lass dich mit auf eine Reise durch die Welt der Träume und der Finsternis nehmen.

(Quelle: Amazon.de)


Der erste Satz

Sie wachte auf!


 Meinung

Träume faszinieren mich. Das haben sie schon immer getan. Die Idee, dass die Psyche auf Bilder einwirkt, die wir beim Schlafen sehen, ist unglaublich. Doch wie muss es sich anfühlen, nie zu träumen und im Schlaf nichts als Schwärze zu sehen?

Daniel Leitners Debütroman „Illyria“ spielt genau mit dieser Idee. Die siebzehnjährige Madeline konnte in ihrem Leben noch nicht einmal träumen. Doch dies ist erst der Anfang…

Die Geschichte ist sehr schön gestaltet, indem sich das Träumen wie ein roter Faden durch sie zieht und sich in eine Lawine wandelt. Anhand dieser Lawine wird auch die Spannung bis zu einem bestimmten Punkt aufgebaut und entlädt sich dann explosionsartig, was den Leser nicht nur beeindruckt, sondern auch an dessen Nerven zehrt.

Die Charaktere, besonders Madeline, sind sehr schön gestaltet und für den Leser, trotz ihrer Komplexität, zugänglich. Sie sind weder statisch, noch entwickeln sie sich in einer Geschwindigkeit, die unrealistisch wäre.

Daniel Leitners Schreibstil ist eher ungewöhnlich, wenn man dies so formulieren kann. Die Beschreibungen sind exzessiv und die Gefühle bleiben eher verborgen. Einerseits, hat mich dieser Schreibstil beeindruckt, da er nicht alltäglich ist; doch andererseits hat er mich an einigen Stellen aufgehalten, mich komplett in der Geschichte verlieren zu können. Lest Ihr allerdings gern Romane, die nicht primär auf Emotionen gestützt sind, könnte dieser Stil perfekt auf Euren Lesegeschmack passen.

Ich fühlte mich von dem Roman und seiner Grundidee sehr gut unterhalten und allein der Schreibstil konnte mich nicht ganz von sich überzeugen. „Illyria“ kann ich wärmstens weiterempfehlen und vergebe:

4Würmchen

 

 


Ich möchte mich herzlich bei Daniel Leitner für mein Rezensionsexemplar und ihr Vertrauen bedanken.*

Krisi

*Rezensionsexemplare erhalte ich im Austausch für eine Rezension, die meine Meinung wiederspiegelt und unabhängig ist.

** gekennzeichnete Verlinkung kennzeichne ich gemäß § 2 Nr.5 TMG als Werbung

 

2 Kommentare zu „Rezension: Illyria

  1. Huhu,

    jetzt hast du mich aber neugierig gemacht 😀 Es klingt super, kann deine „Kritik“ aber auch verstehen. Ungewöhnliche Stile können einen auch ins Stolpern bringen. Bei manchen Büchern ist das super, bei anderen hält es eher auf. Vielleicht hast du dich ja bei Band 2 schon dran gewöhnt 😀 So ging mir das zumindest mal bei einem. ^-^
    Das Buch wandert erstmal auf meine WuLi ♥

    Tintengrüße von der Ruby

    Gefällt 1 Person

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