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Rezension: Elyyrs Blut

ElyyrsBlut

Elyyrs Blut: Chroniken einer Hohepriesterin von Fabienne Gschwind

Fantasy ║ Wiebers Verlag (28. November 2015)

2.99 Euro (E-Book), 13.70 Euro (Taschenbuch) ║334 Seiten

Link zum Buch**


Klappentext

Als junger Mensch in Firrland aufzuwachsen, ist nicht einfach. Obwohl die im hohen Norden liegende Insel offen für moderne Errungenschaften ist, herrscht unbemerkt von der Weltöffentlichkeit der jahrhundertealte Elyyr-Kult. Die Traditionen dieser archaischen Jäger-und-Sammler-Gesellschaft erstrecken sich bis in höchste politische Regionen und sind im firrländischen Alltag allgegenwärtig.
Die Studentin Anna möchte ihr Leben am liebsten ganz auf Studium und Forschung konzentrieren. Stattdessen muss sie sich hochgefährlichen Prüfungen unterziehen, die ergeben, dass sie das Zeug hat, die neue Hohepriesterin des Kultes zu werden. Als sich die Göttin Elyyr dann auch noch leibhaftig manifestiert und ihren Segen gibt, ist Annas Schicksal besiegelt. Doch vielleicht kann sie die ungeahnte Macht, die ihr zugänglich gemacht wird, auch für einen guten Zweck nutzen…
Die erfahrene Fantasy-Autorin Fabienne Gschwind reichert ihren neuen Roman geschickt mit Elementen von Survival-Abenteuern und Science-Fiction an. So ensteht eine für junge Erwachsene höchst attraktive Mischung, die sich nicht hinter populären Vorbildern verstecken muss.

(Quelle: Amazon.de)


Der erste Satz

„Und?“ Nichuas Augen brannten vor Neugier.


Meinung

Innovative Ideen in Romane zu packen ist mutig und besonders dann, wenn Welten aufeinanderprallen, können sie Leser begeistern. Nur ist dies nicht so leicht, wie es klingen mag…

Ich muss gestehen, dass ich schon einige Tage an dieser Rezension sitze und nicht weiß, was ich Euch über den Inhalt verraten kann, da ich selbst Schwierigkeiten hatte, ihn in meinem Kopf zu einem kohärenten Gebilde zusammenzufügen. Auf der einen Seite steht eine Göttin, namens Elyyr, die mit einer angeblichen Sekte auf die Welt einwirkt und nun eine junge Frau in ihrem gewöhnlichen Alltag, wie wir ihn kennen, bedroht, da sie die nächste Hohepriesterin werden sollte.

So skurril, wie es klingt, ist es auch. Wie ich in der Einleitung beschrieben habe, liebe ich es, wenn Autoren sich trauen, Ideen in ihre Werke einzubringen, die noch nicht in hunderten von Romanen behandelt werden. Hier allerdings konnte ich leider überhaupt nicht warm werden mit der Geschichte. Ich hatte die gesamte Lesezeit über das Gefühl, mich nicht orientieren zu können und nicht zu begreifen, was eigentlich geschieht. Auch versucht die Autorin die gesamte fremdartige Welt Elyyrs im Prolog zu erklären, als bräuchte der Leser ein Handbuch. So schwer es mir fällt, das zu sagen, aber ich konnte weder einen Bezug zur Geschichte, noch zu den Charakteren aufbauen, da mein Kopf viel zu beschäftigt damit war, zu versuchen, mich in die Handlung einzudenken.

Fabienne Gschwind liegt besonders Anna, die Protagonistin, sehr am Herzen, was der Leser auch schon in den ersten Sätzen über die junge Frau erkennt. Anna wirkt auch sehr sympathisch, nur leider, konnt ich sie kaum kennenlernen. In den ersten Zeilen des ersten Kapitels, beginnt die Geschichte schon Fahrt aufzunehmen und wirft den Leser, zusammen mit einer ihm völlig fremden Protagonistin, in das Geschehen.

Elyyrs Blut wird von einem Schreibstil gestaltet, der sehr schön in die Science-Fiction Literatur passt und sich doch immer wieder verändert, gerade im oben angesprochenen Prolog.

Ich möchte meine Rezension nicht so enden lassen, dass ich Euch das Gefühl gebe, dass dieser Roman niemanden begeistern kann. Das ist nicht wahr! Nur für mich wollte er zu viel und brachte zu wenig. Aber wenn Ihr Euch auf eine Geschichte der besonderen Art einlassen möchtet und inbesondere von Action und einem großen Handlungsspektrum fasziniert seid, macht Euch selbst ein Bild und lest Elyyrs Blut.


 Fazit

Ich vergebe:
2

Ich möchte mich herzlich bei Will Hofmann, Kalle Max Hofmann und natürlich Fabienne Gschwind für mein Rezensionsexemplar bedanken!*

Krisi

*Rezensionsexemplare erhalte ich im Austausch für eine Rezension, die meine Meinung wiederspiegelt und unabhängig ist.

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