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Ehrliche Worte, ein Weihnachtswunder und Dankbarkeit

Hallo Ihr lieben Büchermenschen,

ja, ich lebe noch. Es tut mir sehr leid, dass es in letzter Zeit so ruhig war und ich kaum aktiv war. Aber das hat einen bzw. mehrere Gründe, von denen ich Euch heute berichten möchte.

Wie Ihr ja alle wisst, bin ich mit Leib und Seele Katzenmama. Ich habe vier flauschige Fellpopos, die ich über alles liebe und zwei von ihnen haben mir in den letzten Wochen extreme Sorgen bereitet.

Den Anfang darf mein Sorgenkind Mogli machen. Er ist mein Liebling, mein Ein und Alles. Natürlich liebe ich meine anderen Babys auch über alles, aber Mogli ist einfach etwas Besonderes für mich. 

Er ist ein 1,5 Jahre alter Scottish Fold Kater und eine besondere kleine Persönlichkeit. Mit seinen Knicköhrchen und seiner meist heraushängenden Zunge ist er zuckersüß und ich könnte ihn einfach nur knuddeln. 🙂

Letzte Woche saß er ganz apathisch vor seinem Wassernapf und wir (mein Mann und ich) sind sofort mit ihm zum Tierarzt. Dort wurde nach einigen Untersuchungen festgestellt, dass er an einer Herzkrankheit leidet und Wasser in der Lunge hat. Die Prognose war laut Tierarzt sehr schlecht. Für mich brach eine Welt zusammen. 😢 Er ist doch noch so jung! Mogli musste stationär behandelt werden und bekam die Höchstdosis an Entwässerungsmedikamenten. Doch sein Zustand besserte sich nicht, wir rechneten schon mit dem Schlimmsten. Nach einigen Telefonaten mit dem Tierarzt gaben wir schon sämtliche Hoffnung auf, da es Mogli einfach nicht besser gehen wollte. Ich war kurz vor einem Nervenzusammenbruch und nur am Weinen. Der Tierarzt wollte ihm am zweiten Tag noch bis abends Zeit lassen, bevor wir eine Entscheidung treffen mussten. Wie gesagt, wir rechneten mit dem Schlimmsten. Mein Mann hatte schon einen Katzensarg in der Tierhandlung besorgt und an Moglis Lieblingsplatz im Garten ein Grab ausgehoben. Zwei Stunden vor unserem Termin in der Praxis kam ein überraschender Anruf vom Tierarzt, dass es Mogli minimal besser gehen würde! Ich durfte ihn sogar mit nach Hause nehmen und ab diesem Zeitpunkt ging es stetig bergauf. Ich bin der glücklichste Mensch, dass es meinem Schatz wieder besser geht und er fast wieder der alte ist. 🙂 Ich hatte schon den Glauben an das Gute verloren, aber Mogli ist mein persönliches Weihnachtswunder. ❤

Das zweite Sorgenkind ist seine Schwester Nala, mein kleines Finchen. DSC_0020 (2)

Sie hatte 40,6°C Fieber und es ging ihr überhaupt nicht gut. Sie fraß nicht und lag nur teilnahmslos herum. Ich habe mir große Sorgen um sie gemacht, da der Tierarzt nicht sagen konnte, woher das Fieber kommt. Gott sei Dank ging es Nala schnell wieder besser und sie ist mittlerweile wieder fit wie ein Turnschuh.

Viele können das vielleicht nicht nachvollziehen, aber meine Katzen sind Familienmitglieder. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass sie fast wie meine Kinder sind. Dementsprechend gingen mir die Erkrankungen meiner beiden Süßen nahe und ich brauche noch einige Zeit, um sie zu verarbeiten. Dazu kommen dann auch noch die hohen Tierarztkosten, die nicht mal so eben aus dem Ärmel zu schütteln sind und mir auch noch zusätzliche Sorgen bereiten. Aber ich bezahle die Rechnungen mehr als gerne. Es ist der Wahnsinn, was das Praxisteam geleistet hat und ich bin ihnen sehr dankbar dafür.


Ehrliche Worte

Diese Ereignisse, die für mich die absolute Hölle waren, und der restliche Alltags- und Berufsstress, der zum Jahresende fast überall herrscht, haben mich sehr mitgenommen. Ich fühlte mich teilweise überfordert und der ganzen Situation nicht mehr gewachsen. Jedes Reziexemplar bedeuteten Druck für mich, dem ich nicht standhalten konnte. Ich brauchte einfach eine Verschnaufpause, die ich mir in den nächsten Wochen auch weiterhin gönnen werde. Ich möchte über die Weihnachtsfeiertage Kraft tanken und einfach das machen, worauf ich Lust habe, ganz ohne Zeitdruck. Ich liebe das Bloggen, es macht mir riesengroßen Spaß und es ist, wie das Lesen auch, mittlerweile fest in meinem Leben verankert. Aber manchmal geht es einfach nicht mehr. Mein Kopf ist wie leer gefegt, ich habe teilweise überhaupt keine Lust auf nichts und funktioniere nur noch. Für meine Gesundheit muss ich jetzt einfach die Notbremse ziehen und etwas kürzer treten.


Von ganzem Herzen: DANKE!

In dieser für mich sehr schweren Zeit, war Krisi Tag und Nacht für mich da. Sie ist ein wundervoller Mensch und ich bin froh, dass sie meine Freundin ist! Krisi hat mir Mut zugesprochen, mir immer wieder Hoffnung gegeben und mir gezeigt, dass ich nicht alleine bin. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Dir bedanken, liebe Krisi! Ich hab Dich lieb und bin sehr froh, Dich zu haben! ❤ Du bist die Beste!


 

Jetzt sitze ich hier, habe meinen Text x-Mal durchgelesen und überlege, ob ich den Beitrag veröffentlichen soll oder nicht….. ich drücke jetzt einfach auf „Veröffentlichen“ und hoffe, dass mich der ein oder andere versteht. 🙈

Ich wünsche Euch allen eine wunderschöne und entspannte Vorweihnachtszeit!

Alles Liebe,

Sandra

 

 

 

 

 

Bildquelle Weihnachtswunder: tafel.de

4 Kommentare zu „Ehrliche Worte, ein Weihnachtswunder und Dankbarkeit

  1. Liebe Sandra,
    ich kann dich mit deinen zwei Miezen absolut verstehen. Ich bin selbst mit Tieren aufgewachsen und jede, vom Pferd bis zur Ratte, war und ist ein Familienmitglied. Man leidet und liebt mit ihnen und ich wünsche dir, deine Familie und deinen zwei kranken Samtpfoten alles Gute und viel Kraft und gute Besserung. ❤
    Dein Blog ist dein Hobby und soll Spaß machen, also lass dich nicht stressen und tue das, was für dich gut und richtig ist.

    Alles Liebe,
    Rika

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  2. Liebe Sandra,

    das das für dich eine schwere Zeit war/ist und du jede Minute um Mogli und Nala gebangt hast, kann ich nur zu gut verstehen. Ich hatte schon richtig Angst hier jetzt schlechte Nachrichten zu lesen aber ich bin sehr froh das es den beiden Fellkugeln wieder gut geht. Ruh dich aus, genieß die Zeit und komm gut ins neue Jahr. Nach so einer Zeit braucht man einfach eine Pause!

    Alles Liebe
    Ella ❤

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  3. Liebe Sandra,
    Ich bin ja selbst Katermama und hab auch schon vor Wallee mein Leben mit Katzen geteilt. Und auch bei uns sind die Pelzis immer Familienmitglieder. Und wenn den Schätzen was fehlt, nimmt einen das mit. Erst recht so was dramatisches! Aber schön, dass es den beiden Süßen wieder gut oder besser geht!
    Nimm Dir jetzt man die Zeit, Die Du brauchst! Nützt niemandem, Wenn Du dann vor lauter Stress krank wirst :*

    Liebste Grüße
    Bine

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