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Rezension: Das Ende der Menschheit

DasEndederMenschheit

Das Ende der Menschheit von Stephen Baxter
Science Fiction ║ Heyne Verlag (09. Oktober 2017)
13,99 Euro (E-Book), 16,99 Euro (Broschiert) ║ ca. 593 Seiten
Klappentext

Vierzehn Jahre sind vergangen, seit die Invasion der Marsianer Englands Städte in Schutt und Asche legte. Vierzehn Jahre, seit die Angreifer vom roten Planeten an den Mikroben der Erde zugrunde gingen. Seitdem herrschen Frieden, Wohlstand und Fortschritt. Als man erneut den Start von Marsraketen beobachtet, macht sich daher keiner Sorgen – bis auf Walter Jenkins. Und er hat recht. Denn die Marsianer kommen zurück. Und sie wollen nur eins: Rache.

(Quelle: Amazon.de)


Der erste Satz

Für diejenigen von uns, die ihn überlebt haben, war der erste Krieg gegen die Marsianer Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts eine verheerende Katastrophe.


 Meinung

Klassiker in der Literatur sind für mich ganz besondere Werke. Sie stammen aus anderen Zeiten und die Autorinnen und Autoren bildeten häufig die Vorhut in einem Genre. So auch HG Wells mit „War of the Worlds“. 

Als ich „Das Ende der Menschheit“ zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich skeptisch. Eine Fortsetzung zu einem der größten Science Fiction – Romane aller Zeiten? Das würde schwer werden. Leider sollte ich auch recht behalten.

Stephen Baxter spinnt die Geschichte rund um die Marsianer weiter und fesselt den Leser durch eine spannende Story, welche auf HG Wells´ Gedanken aufbaut. Dabei lässt er doch auch seine Interpretation der Originalvorlage nicht aus und kreiert dadurch eine  für den Leser schwierige Atmosphäre im Roman. Natürlich war HG Wells´ Werk nicht perfekt, er gründete gewissermaßen das Genre des Science Fiction und genau deshalb  gehört dies alles zu ihm. Und zum Lauf der Zeit gehört es, dass wir Geschichten durch neue Sichtweisen kritisieren – doch sollte ich deshalb versuchen, an ein Original heranzukommen, welches eine ganz andere Welt in sich vereinte?

Natürlich ist es jedem selbst überlassen, wie man mit einem Werk dieser Art umgehen sollte. Ich jedoch tat mich schwer. Der Autor verfasst einen Roman über mehr als fünfhundert Seiten und tritt nicht nur HG Wells´ Gedanken in den Boden, sondern versucht, etwas eigenes darauf aufzubauen. Ohne Frage soll der Autor seinem Roman einen ganz eigenen Schliff geben, nur dann sollte dieser womöglich nicht in Verbindung mit dem Klassiker der Science-Fiction Welt stehen?

Ich vergebe: 2


Ich möchte mich herzlich bei dem Heyne Verlag für mein Rezensionsexemplar bedanken.*

Krisi

*Rezensionsexemplare erhalte ich im Austausch für eine Rezension, die meine Meinung wiederspiegelt und unabhängig ist.

 **gekennzeichnete Verlinkung kennzeichne ich gemäß § 2 Nr.5 TMG als Werbung 

 

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