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Rezension: Der Hüter – Stadt der Tiefe

StadtderTiefe

Der Hüter: Stadt der Tiefe von Jasmin Jülicher
Science Fiction, Steampunk ║ Nova MD (15. September 2017)
3,99 Euro (E-Book), 12,90 Euro (Taschenbuch) ║ ca. 328 Seiten
Klappentext

Biota, 1888

Biota – Die Stadt, die nach dem Großen Krieg auf dem Meeresboden gebaut worden ist. Für die Bewohner ist sie eine sichere Heimat, denn die Oberen haben dafür gesorgt, dass jede gewalttätige Tendenz in den Menschen zusammen mit ihren Erinnerungen ausgelöscht wurde.
Doch dann taucht eine grausam zugerichtete Leiche auf, die es nie hätte geben dürfen. Alexander, oberster Hüter der Stadt, und die Biologin Nic ermitteln und stellen bald fest, dass dieser Mord erst der Anfang war. Denn Biota ist längst nicht die sichere Zuflucht, die sie zu sein scheint …
Sie müssen sich entscheiden: Ist die Wahrheit es wert, dass sie dafür ihr eigenes Leben und die Existenz der gesamten Stadt aufs Spiel setzen?

(Quelle: Amazon.de)


Der erste Satz

Er war kein normaler Kunde.


 Meinung

 

Unter dem Meer… Schon seit Arielle fragt sich doch jedes Kind, was mag wohl wirklich tief unten im Meer geschehen? Lauert nicht doch ein verborgenes Meervolk in diesen Tiefen? In Der Hüter: Stadt der Tiefe befindet sich sogar eine Stadt verborgen im Meer. Doch liegt sie dort verlassen wie Atlantis oder birgt sie doch mehr als nur ein Geheimnis…?

Bücher vor dem Erscheinungsdatum lesen zu dürfen ist etwas ganz besonders. Es ist spannend, aufregend und, seien wir ehrlich, ein Leser fühlt sich, als hüte er ein Geheimnis. Wenn sich eine Geschichte, dann als eine solch beeindruckende Handlung und ein Setting darstellt, das jede Phantasie zu sprengen wagt, weiß ich wirklich kaum mehr, was ich sagen soll. Um ehrlich zu sein, hatte ich wenig Erfahrung im Bereich des Steampunk, also des Genres, das vergangene Zeiten mit Zukunftsvisionen verbindet. Doch dieser Roman hat mir auf so wundervolle Weise gezeigt, was dieses Genre kann. Wie ich nicht müde werde zu betonen, sind Romane über vergangene Zeiten für mich die interessantesten. Wird dann eine Zukunftsvision darin verschlungen, die die Probleme der Gesellschaft auf gekonnte Weise anspricht, kann eine Geschichte mich nur noch überzeugen.

Natürlich lebt insbesondere eine Geschichte mit verfeindeten Parteien und einer gemeinsamen Problematik von einer Figurenvielfalt, welche zur Meinungsbildung des Lesers beitragen. Die Charaktere des Romans bedienen genau diese Anforderung. Sie sind individuelle Charaktere, welche ihre Positionen darlegen und doch auf emotionaler Ebene entzücken.

Was war das? Das Geräusch kam aus dem Gang der Kelet. Uns es klang nach etwas Riesigem. 

Der Leser wird in eine ihm fremde Welt auf wundervolle Weise eingeführt, ein Verbrechen wird mit all seinen Facetten geschildert und spannende Entwicklungen lassen den Leser erschaudern. Das macht einen meisterhaften Schreibstil aus – wie den Jasmin Jülichers. Ich muss sagen, dass eine solche Sprache in Erstlingswerken eher selten ist und bewundre Jasmin aus diesem Grund umso mehr.


Fazit
Der Hüter: Stadt der Tiefe ist ein einprägsamer Roman, der Spaß macht. Ich freue mich auf weitere Werke der Autorin und vergebe:

Ich möchte mich herzlich bei Jasmin Jülicher für mein Exemplar, wie auch den netten Kontakt und die Kooperation bedanken!

Krisi

 

 

 

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