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Rezension: Johanniskind

Johanniskind

Johanniskind: Bedrohung von Silvia Nagels
Fantasy, historischer Roman
4,99€ (eBook) 12,99€ (Taschenbuch) ║ ca. 412 Seiten

Klappentext

 

Aus den Aufzeichnungen Bruder Oswalds von Egmond 980 n. Chr.

›Auf gemeinsamen Beschluss der Könige der Licht- und Dunkelwelt wurde ich ausersehen, den dritten Teil des Lapis nitidus für die Menschenwelt zu bewahren … Mir obliegt es, den Stein sicher zu verbergen. Mit Gottes Hilfe werde ich einen angemessenen Platz finden und ihn somit dem Zugriff des Bösen entziehen … ‹

Fast vierhundert Jahre gelingt es, den Lapis nitidus in Rungholt auf der Halbinsel Strand zu verbergen, bis der Schwarzmagier Nekke ihn aufspürt. Um den Stein in seine Hände zu bekommen, beschwört er eine Sturmflut, die die norddeutsche Insel verschlingt.
Dem Rungholter Schmied Ingwer und seinen beiden Gefährten, die wie er in einer Johannisnacht geboren wurden, ist es bestimmt, den Stein in Sicherheit zu bringen. Während der abenteuerlichen Flucht versuchen sie, ihr Schicksal zu erfüllen, bevor Nekke in den Besitz des Lapis nitidus gelangt und das Gleichgewicht der Welten zerstört.

(Quelle: Amazon.de)


Der erste Satz

Pfarrer Alard von Leck wälzte sich unruhig in seinem Bett hin und her.


 Meinung

Das Verschmelzen zweier Genres ist häufig nicht leicht. Überzeugt das eine, scheint das andere eher unterzugehen. Doch, kann es auch gelingen? Das zeigt Silvia Nagels in Johanniskind: Bedrohung. 

Die Geschichte beginnt im Jahre 1362 und der Leser scheint nicht nur über eine vergangene Zeit zu lesen, sondern geradezu in sie hineingezogen zu werden. Die Ausdrucksweise, die Charaktere – ein Traum für jeden Geschichtsfan! Natürlich kommt in der Geschichte auch der fantastische Aspekt nicht zu kurz und ich war überrascht, wie perfekt die beiden Genres ineinandergriffen. Normalerweise bin ich, wie oben erwähnt, skeptisch, insbesondere bei historischen Romanen. Doch hier ist nicht nur die Geschichte spannend, sondern es wird eine Atmosphäre kreiert, welcher ich einfach nicht widerstehen konnte.

Pfarrer und Feuerelfen. Eine tolle Mischung, oder? Während die Welten aufeinanderprallen und langsam verschmelzen, überzeugt jeder Charakter auf seine eigene Weise. Egal ob Mensch, Zworm oder Feuerelf. Was mich ins Besondere begeistern konnte, war der Witz, der in den meisten „schweren“ (wie ich Romane mit ernster Thematik nenne) Romanen fehlt. Ich war nicht nur auf jedes weitere Kapitel gespannt, sondern hatte auch großen Spaß.

Johanniskind: Bedrohung war eine Reise in die Vergangenheit mit dem gewissen Etwas einer fantastischen Welt. Wie ich nicht müde werde zu betonen, wird durch den Schreibstil eine einzigartige Stimmung erschaffen und der Fokus wird von der Handlung auf die Ausdrucksweise des Erzählers gelenkt. Nur wenige Romane, die ich bisher lesen durfte, haben dies geschafft.


Fazit
Silvia Nagels` Johanniskind: Bedrohung ist ein Roman, der mir noch lange im Kopf bleiben und mich beschäftigen wird. Ich freue mich schon sehr auf weitere Werke der Autorin.
Ich vergebe:
5

 

Krisi

 

 

2 Kommentare zu „Rezension: Johanniskind

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