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Rezension: Alkatar

Alkatar


Klappentext

2030 – Die Menschen haben die Erde an den Rand einer Katastrophe gebracht, doch jenseits unseres Sonnensystems ist diese Entwicklung nicht unbemerkt geblieben.

Die Laurasier, entfernte Vorfahren der Menschen, starten eine verborgene Rettungsaktion, um den Fortbestand der menschlichen Spezies zu sichern: Freiwillige sollen auf dem erdähnlichen Planeten Zadeg einen Lebensweg im Einklang mit der Natur erlernen.

Doch der Verantwortliche der Mission, der laurasische Heerführer und Telepath Alkatar, wird schon bald mit den Abgründen der menschlichen Natur konfrontiert. Als ein intergalaktischer Krieg Zadeg von der Außenwelt abschneidet, setzt sich eine dramatische Entwicklung in Gang …

(Quelle: amazon.de)


Der erste Satz

Mit geschlossenen Augen stand Alkatar an der Schlucht Adastinare, die sich durch weite Teile des Planeten Sumas zog.


Meinung

Science Fiction ist ein Genre, das von vielen nur mit fliegenden Schiffen und Mr Spock assoziiert wird. Doch, dass genau dieses Genre so viel mehr kann, zeigen uns immer wieder Werke wie Alkatar.

Um ganz ehrlich zu sein, war ich mir zu Beginn nicht sicher, ob ich das Buch zu Ende lesen würde. Der Anfang war sehr langatmig, wenn auch nicht vollkommen ohne Action. Mit jeder Seite jedoch, die der Leser umblättert, scheint die Geschichte an Fahrt aufzunehmen und sich zu verändern, dass der Leser auf den letzten Seiten kaum mehr aufhören kann.
Alkatar ist mehr als nur der Titel des Romans, er ist der Name des Protagonisten. Alkatar lässt sich nur ungern etwas sagen und versucht trotzdem nicht auf Biegen und Brechen seine Überzeugung durchzusetzen. Auch lernt er im Laufe der Geschichte sehr viel dazu, was Spuren in seinem Charakter hinterlässt.
Mich persönlich hat Stefa am meisten von sich überzeugen können. Von der grauen Maus zum edlen Schwan, könnte man sagen. Wieso? Das müsst Ihr selbst herausfinden :).
Anja Fahrner weiß, Worte gekonnt einzusetzen. Während sie dem Leser ein genaues Bild der futuristischen Welt liefert, lässt sie genug Raum für Eigeninterpretationen und Gefühle der Charaktere, welche in deren Aussagen stets mitschwingen.
Nun werdet Ihr Euch vermutlich wundern, warum ich noch kein Wort über den Inhalt der Geschichte verloren habe. Der Grund ist, dass ich Euch keine Minute dieser Lesereise vermiesen möchte. Zu Beginn war ich skeptisch, doch mit der Zeit wurde mir immer klarer, worum es eigentlich im Roman ging. Um uns. Um unsere Welt. Und um unsere Zukunft.

Fazit

Alkatar ist mehr als ein Roman, er ist ein Appell an uns alle. Dennoch ist er ein lesenswerter Roman, der sich von einem schwachen Anfang zu einem starken Ende arbeitet.

Ich vergebe 4 von 5 Würmchen:

4

 


 Infos zum Buch
Alkatar
Titel: Alkatar
Autorin: Anja Fahrner
Verlag: CreateSpace Independent Publishing
Erscheinungsdatum: 17. Juni 2016
Seitenzahl: 408
Preis: 4,95 Euro (E-Book), 15 Euro (Taschenbuch)

 

 Krisi

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