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Rezension: Bernsteinfunkeln

Bernsteinfunkeln


Klappentext

Die Suche nach seinem Sohn gestaltet sich schwierig für Toni, und dann kommt ihm noch ein Unfall dazwischen. Er verbringt mehrere Wochen im Krankenhaus und kommt dabei seiner Ärztin näher. Doch Florentine hat ein folgenschweres Geheimnis. Kommen die beiden trotz allem zusammen?

(Quelle: amazon.de)


Der erste Satz

>Unterschreib jetzt diese verdammten Adoptionspapiere!<, keift Ariane voller Wut.


Meinung

Rezensionen zu schreiben klingt einfach. Eine Meinung, ein paar Gedanken und das Anklicken einer bestimmten Anzahl von Sternen. Doch es ist meist nicht so leicht, wie man sich das vorstellt, schon gar nicht bei Romanen wie Bernsteinfunkeln. Warum? Das werde ich in den nächsten Zeilen versuchen, zu beschreiben.

Tonis größter Wunsch ist es, seine erste Liebe und seinen Sohn wiederzufinden. Als er durch einen Unfall im Krankenhaus landet, steht ihm eine Frau als Ärztin gegenüber, die er besser kennt, als er für möglich hält… Die Geschichte ist auf den ersten Blick die, eines „gewöhnlichen“ Liebesromans, dennoch entwickelt sie sich aufgrund der Umstände, die der Protagonist nicht zu erahnen vermag, zu etwas ganz anderem.

Toni erschien mir zu Beginn wenig sympathisch, doch er macht eine Wandlung durch. Nicht nur verändert er seinen Charakter, sondern es fühlt sich für den Leser so an, als könne er Seite um Seite etwas mehr in Tonis Kopf und Leben eintauchen und lernt ihn somit kennen, als sei er eine reale Person. Diese Leseerfahrung hatte ich bisher nur sehr selten und war deshalb besonders vom Protagonisten begeistert.

Der wunde Punkt des Romans, wenn man das so sagen kann, ist für mich der Schreibstil. Es ist schwierig zu beschreiben, ob es die Erzählform im Präsens oder die teils lieblosen Abschnitte sind, die den Leser immer wieder aus der Geschichte katapultieren. Obwohl der Protagonist alles tut, um den Leser an seinen Gefühlen und seinem Leben teilhaben zu lassen, fehlt das letzte Quäntchen an Empathie, die der Leser nicht aufbauen kann.

Gerade dieser Mix aus spannendem Protagonisten, einer etwas verzwickten Geschichte und einem Schreibstil, der mich nicht von sich überzeugen konnte, macht das Rezensieren des Romans sehr schwer. Dennoch möchte ich diesen besonders den Menschen ans Herz legen, die von der Idee der wiederaufkeimenden Liebe fasziniert sind und sich gut in eine Geschichte dieser Art einfinden können.

 


Fazit

Bernsteinfunkeln: Dieses Mal für immer? konnte mich in einigen Bereichen überzeugen, jedoch leider nicht durchweg. Nichtsdestotrotz macht der Roman etwas mit dem Leser: er verändert den Blick auf einige Dinge im Leben.

Ich vergebe 4 von 5 Würmchen:

4

 


 Infos zum Buch
Bernsteinfunkeln
Titel: Bernsteinfunkeln: Dieses Mal für immer?
Autorin: Torine Mattutat
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
Genre: Liebesroman
Erscheinungsdatum: 14. Juli 2016
Seitenzahl: 356
Preis: 0,99 Euro (E-Book), 12,41 Euro (Taschenbuch)

 

 Krisi

Ein Kommentar zu „Rezension: Bernsteinfunkeln

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