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Rezension: Wenn gestern unser morgen wäre

Wenngesternunsermorgenwäre


Klappentext

Was wäre, wenn du eine zweite Chance bekämst? Eine, um alles wiedergutzumachen. Alles, was du so unglaublich falsch gemacht hast. Was würdest du ändern, was wiederholen?

Sara hat innerhalb weniger Tage so ziemlich jeden Fehler begangen, den sie begehen konnte. Mit scheinbar kleinen, aber ausschlaggebenden Entscheidungen hat sie in ihrem Leben so eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, die sie gerne wieder rückgängig machen würde.
Als sie inmitten dieses Chaos ausgerechnet Matt vors Auto läuft und wenig später im Krankenhaus aufwacht, ist plötzlich nichts wie zuvor. Die Uhren wurden zurückgedreht und all das, was in der Woche vor dem Unfall passiert ist, scheint ungeschehen.
Sara hat nun die unbezahlbare Möglichkeit, die wichtigsten Tage ihres Lebens noch einmal neu zu erleben. Um endlich alles richtig zu machen …

(Quelle: Amazon)


Der erste Satz

>Sara, bis wann schaffst du es denn?<, Olivers Stimme klingt genervt, sogar durchs Telefon.


Meinung
Schmetterlinge, die in einem durchsichtigen Gefäß gefangen und zugleich frei scheinen. Eine Farbwahl, die an die schönsten Träume erinnert.
Ein Titel, der zum Nachdenken anregt.
Als ich das Cover zu Wenn gestern unser morgen wäre zum ersten Mal sah, war ich gefesselt von der Stimmung, die von Kristina Moningers Werk ausgeht. Doch was passierte, als ich es aufschlug, hatte ich nicht erwartet…
Die Geschichte thematisiert das Leben einer jungen Frau, Sara, die noch einmal die Chance bekommt, einige Zeit in ihrem Leben zurückzudrehen. Doch ist es das, was das Leben ausmacht? Die richtigen Entscheidungen? Die Geschichte ist, da bin ich ehrlich, vorhersehbar und steckt nicht voller Überraschungen. Dennoch geht es bei diesem Roman mehr um die Stimmung darin, als um das wirkliche Geschehen. Es ist schwer zu erklären, wieso, aber genau das macht den Roman besonders.
Die Charaktere sind schön beschrieben und der Leser kann sie sich sehr gut vor dem inneren Auge vorstellen. Dies sehr gut, da sich die Autorin im Besonderen auf die Äußerlichkeiten und die Meinung der Gesellschaft konzentriert, nicht unbedingt auf die Charaktereigenschaften der Charaktere, was ich als enttäuschend empfand. Ich liebe es, Protagonisten mit der Zeit kennen zu lernen; hier allerdings hatte ich das Gefühl, eine Hülle zu haben, die mit aktuellem Geschehen gefüllt wird, nicht aber mit Persönlichkeit.
Kristina Moninger verwendet eine angenehme und alltägliche Sprache, um das Geschehen im Roman zu beschreiben. Mir hat die Ego-Perspektive, aus welcher die Geschichte erzählt wird, sehr gefallen, da mich diese Sara etwas näher gebracht hat.
Was ich besonders amüsant fand, waren die Kapitelbezeichnungen, da nicht alle vollständig sind. Falls dieser Satz nun keinen Sinn für Euch macht, kann ich das verstehen, lasst Euch einfach überraschen. 🙂

Fazit

Wenn gestern unser morgen wäre versucht eine schwere Thematik aufzulockern und für den Leser angenehm aufzubereiten. Leider, zumindest aus meiner Sicht, wurde dadurch die Ernsthaftigkeit etwas verrückt und der Romane wurde zu einer Liebesgeschichte, die sich zahlreich in den Buchläden findet, auch wenn die Stimmung in diesem an einigen Stellen überwältigend scheint. Dennoch ist der Roman, vor allem für die Entspannungs-Leser, empfehlenswert und mit Sicherheit überzeugend.

Ich vergebe 3 von 5 Würmchen:

 

3


 Infos zum Buch
Wenngesternunsermorgenwäre
Titel: Wenn gestern unser morgen wäre
Autorin: Kristina Moninger
Verlag: FeuerWerke Verlag
Genre: Liebesroman
Erscheinungsdatum: 28. Juni 2017
Seitenzahl: 300 Seiten
Preis: 0,99 Euro ebook – 11,90 Euro Taschenbuch

 Krisi

2 Kommentare zu „Rezension: Wenn gestern unser morgen wäre

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