Allgemein

Buchempfehlung: Toto, der Straßenhund

Toto


Klappentext

Zwei tierische Geschichten, die unter die Haut gehen:

Toto, der Straßenhund:
Anwalt Sandro verbringt seinen Sommerurlaub jedes Jahr in Neapel. Seine Liebe zu dieser Region ist so stark, dass er sich dort sogar ein Haus hat bauen lassen. Kurz nach seiner Ankunft organisiert er einen Grillabend, zu dem er Nachbar Luigi einlädt. Plötzlich dringt ein Schäferhund in seinen Garten ein und stiehlt seine Steaks direkt vom Grillrost. Sandro kann dem frechen Dieb nur noch hinterherschauen. Der Anwalt ist vorerst bedient, doch als Luigi ihm von dem streunenden Vierbeiner erzählt, beginnt er seine Ansicht zu revidieren. Fortan ist er fest entschlossen, den Straßenhund bei sich aufzunehmen.

Ich nannte sie Socke
Thomas lebt mit seiner Familie am Rande des Schwarzwaldes. Bei einem seiner morgendlichen Spaziergänge begegnet ihm eine Füchsin, die gar keine Scheu zeigt. Nach kurzer Anlaufzeit frisst die Fähe sogar von seinem Frühstücksbrot. Die beiden freunden sich an und treffen sich fortan regelmäßig im Wald. Thomas erlebt wunderbare Tage, bis seine Frau Magdalena ihm einen Zeitungsartikel unter die Nase hält. Dort wird eine Treibjagd angekündigt, die schon bald in seiner Region stattfinden soll. Der Familienvater fürchtet um das Leben seiner geliebten Füchsin und setzt alle Hebel in Bewegung, die Jagd zu verhindern. Doch es kommt noch schlimmer. Thomas, der seit seiner Jugend an Diabetes erkrankt ist, erleidet im Wald einen Schwächeanfall. Er gerät in den gefährlichen Zustand einer Unterzuckerung und weit und breit ist kein Mensch in Sicht …

(Quelle: Amazon)


Warum eine Empfehlung und keine Rezension?

Auf Kurzgeschichten wie diese kann man, wie ich finde, keine Würmchenanzahl vergeben. Sie sind schlichtweg besonders und zeichnet sich gerade dadurch aus, dass nicht so gehandelt wird, wie die meisten Menschen es erwarten. Aus diesem Grund möchte ich Euch die Kurzgeschichten näher bringen und ihn Euch wärmstens empfehlen – und das ganz ohne Würmchen.


Meinung

Tierrechte und der Wert eines Tierlebens – kaum ein Thema wird so heftig diskutiert, wie der Tierschutz. Als bekennende Tierschützerin und Besitzerin von Haustieren aus dem Tierschutz geht mir dieses Thema durch Mark und Bein, wie auch das Kurzgeschichtenduo Toto, der Straßenhund.

Eine Geschichte, die zu Tränen rührt. Hier in Deutschland ist es kaum zu fassen, wie Tiere in anderen Regionen behandelt werden. Doch was, wenn sich jemand ein Herz fasste und versuchte, zumindest ein Leben zu einem besseren zu machen?              Dennoch dürfen auch die Schicksale von Wildtieren in Deutschland nicht vergessen werden, die unter dem Menschen leiden, wie Mark S. in seiner zweiten Geschichte darstellt.

Ich möchte diese Rezension nicht zu einer gewöhnlichen machen und deshalb einfach auf den Realitatsbezug und die Lehre aus den Kurzgeschichten aufmerksam machen. Wie ich finde, geht die Menschlichkeit wenn es um Tiere geht häufig verloren und Mark S. erinnert uns daran, was uns zum Menschen macht – nämlich die Empathie, die nicht bei Tieren aufhören sollte.

Selten war ich so berührt von Kurzgeschichten und kann nur sagen: wir sollten häufiger daran denken, dass es sich nicht nur alles um uns dreht, sondern um Leben, die elendig verbracht und teils grausam beendet werden, wenn nicht tolle Menschen – wie in Toto, der Straßenhund – eingreifen und die Welt zu einem besseren Ort machen.

 


 Infos zum Buch
 Toto
Titel: Toto, der Straßenhund
Autor: Mark Steinmann
Verlag: Books On Demand
Genre: Gegenwartsliteratur
Seitenzahl: 72 Seiten
Preis: 2,99 Euro ebook, 4,99 Euro Taschenbuch

Hier kommt Ihr direkt zum Buch

 Krisi

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